Die mittelhohe Saatgut-Mischung aus bunten Farben und vielzähligen Formen überzeugt durch langen Blühaspekt. Ihre ausgewogene Komposition aus Bauerngartenpflanzen und heimischen Wildstauden vermittelt ländlichen Charme, der besonders an Gehwegen, in Parks und in der Nähe von Spielplätzen gut zur Geltung kommt. Ab dem zweiten Standjahr übernehmen die Wildstauden den Blühaspekt.
Kurzbeschreibung: bunte Blüten von Mai bis November
Einsatzgebiete: Gärten, Parkanlagen, Verkehrskreisel, Verkehrsinseln, Spielplätze, Wegränder innerorts
Standortanspruch: sonnig, geeignet für alle basenreichen, lockeren nicht zu trockenen Böden
Standzeit: 2 Jahre+
Pflege: im Spätwinter abmähen und Schnittgut entfernen
Aussaatzeit: Frühjahr
Aussaatmenge: 0,6 g/m² = 6 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Cosmos" (PDF)
Sommerzauber ist eine blütenreiche + attraktive Saatgutmischung für den ortsnahen Bereich und enthält Arten, die schnittverträglich sind. So können problemlos Blumensträuße geschnitten werden.
Kurzbeschreibung: dörfliche Idylle für Städte
Einsatzgebiete: Ortsrand, Parkanlagen, Wegränder, als Sichtschutz, Golfplatz und Sportanlagen
Standortanspruch: sonnig, geeignet für alle basenreichen, lockeren nicht zu trockenen Böden
Standzeit: 2+ Jahre
Pflege: im Spätwinter abmähen und Schnittgut entfernen
Aussaatzeit: Frühjahr
Aussaatmenge: 10 g/m² = 100 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Sommerzauber Pflückmischung mit Ansaathilfe" (PDF)
Ein- und mehrjährige Kräuter und Leguminosen zeichnen diese Saatgut-Mischung aus. Auf Gräser wurde verzichtet. Gute Bodendeckung und langer Blühaspekt machen die Ansaat zu einem Biotop für verschiedene Tierarten. Ihre Vorteile: Besonders geeignet als Blühstreifen am Ackerrand, die Fläche kann später leicht wieder in Kultur genommen werden.
Kurzbeschreibung: blütenreiche Kräuter und Leguminosen als Blühstreifen für den Ackerrand
Einsatzgebiete: Gärten, Gartenanlagen, Parkanlagen, Blühstreifen innerorts, landwirtschaftliche Flächen
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Standorte an denen keine Extrembedingungen vorliegen
Standzeit: 2 Jahre
Pflege: nach der Ansaat ist keine weitere Pflege notwendig. Mulch- oder Pflegeschnitt nur bei Bedarf bei extremer Verunkrautung im Frühjahrnotwendig. Im 2. Standjahr ist im Frühjahr ein Striegeln oder eine Bearbeitung mit der Egge möglich. Dadurch werden die Samen der einjährigen Arten wieder zur Keimung stimuliert.
Aussaatzeit: Frühjahr
Aussaatmenge: 2 g/m² = 20 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Ackerrandstreifen/Blühstreifen" (PDF)
Einjährige, artenreiche und vielfältig blühende Saatgutmischung aus Wild- und Kulturpflanzen zur ökologischen Aufwertung von Landwirtschaftsflächen z.B. Mais- oder Getreideflächen. Die enthaltenen Arten sind höchst attraktiv für Wild- und Honigbienen, Schmetterlinge und viele anderen Insektenarten. Auch das Niederwild wie Hase, Fasan und Rebhuhn nutzt diese Blühstreifen am und im Mais sehr intensiv. Nahrungsquelle und Lebensraum für Bienen, Schmetterlinge und Niederwild. Blühschneise hoch: Höhe 70-80 cm. Blühschneise niedrig: Höhe 40-50cm. Ihre Vorteile: Die Mischung kann auch als Erosionsschutzstreifen eingesetzt werden. Die enthaltenen Arten sind ackerbaulich völlig unbedenklich.
Kurzbeschreibung: ökologische Aufwertung von Landwirtschaftsflächen, z.B. Mais- oder Getreideflächen
Einsatzgebiete: Landwirtschaftsflächen. Ökologische Aufwertung von Landwirtschaftsflächen z.B. Mais- oder Getreideflächen, auch als Erosionsschutzstreifen einsetzbar
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Standorte an denen keine Extrembedingungen vorliegen
Standzeit: 1 Jahr
Pflege: nach der Ansaat ist keine weitere Pflege notwendig
Aussaatzeit: Frühjahr
Aussaatmenge: 1 g/m² = 10 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Blühschneise niedrig" (PDF)
Diese Mischung mit Wildarten und Kulturarten verwandelt jedes Flachdach in eine niedrige Blütenwiese. Die enthaltenen Wildkräuter bieten reichen Nektar und Lebensraum für unsere Insekten. Die Sommerblumen und Kulturarten bringen die einmalige farbenfrohe Blühfreude dieser Mischung zur Geltung.
Einsatzgebiete: Flachdächer aller Art, wie Garagen, Carports, Fahrradschuppen, Gartenhäuschen, Haltestellen, Unterstände und Dachterassen, auf Substrat, Sand oder kiesigen Untergrund
Standortanspruch: sonnig, Substrat, Sand- Schottergemisch, leichte Böden, keine Staunässe, gut trockentolerant
Standzeit: durch mehrjährige Arten und spätere Selbstaussaat sehr langlebige Mischung
Pflege: Nach Aussaat, wenn möglich, ca. vier Wochen leicht feucht halten. Nach dem Aufwuchs besteht kein weiterer Pflegeaufwand, lediglich das Entfernen von unerwünschten Kräutern, Gräsern und vom Wind herbeigetragene Gehölzen
Aussaatzeit: Beste Ansaatzeit: Frühjahr und Spätsommer-Herbst. Sommer- und Wintersaaten sind möglich bedürfen jedoch längerer Zeit zum Auflaufen
Aussaatmenge: 5-10g/m²
Ansaathilfe: Sojaschrot / Maisspindelgranulat
Substratstärke/Dachaufbau: Für eine extensive Dachbegrünung ist ein Aufbau mit mindestens 6-10 cm hohem feinkörnigem und mineralischem Substrat empfehlenswert
Zusammensetzung Mischung "BlütenSaat" (PDF)
Artenreiche Böschungen stellen einen ganz besonderen Lebensraum dar. Sie sind Vernetzungselemente in einer besiedelten Landschaft und können somit auch als Ausbreitungskorridor von Arten fungieren. Diese Mischung ist nach LUBW Schlüssel (Saumvegetation mittlerer Standorte- 35.10) mit einer artenreichen Saumgesellschaft vergleichbar und ist auch für die Aufwertung in Weinbergslagen bestens geeignet.
Kurzbeschreibung: zur Begrünung von Böschungslagen mit gebietsheimischem Saatgut, v.a. im Straßenbau. Eignet sich zur (Zwischen)-Begrünung von Erdmieten in der freien Landschaft.
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Standorte für Böschungsansaat, v.a. im Straßenbau
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 5 g/m² bei Erosionsgefährdung: 7g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Böschungsmischung 70-30 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Artenreiche Böschungen stellen einen ganz besonderen Lebensraum dar. Sie sind Vernetzungselemente in einer besiedelten Landschaft und können somit auch als Ausbreitungskorridor von Arten fungieren. Diese Mischung entspricht nach LUBW Schlüssel (Saumvegetation mittlerer Standorte- 35.10) einer artenreichen Saumgesellschaft und ist auch für die Aufwertung in Weinbergslagen bestens geeignet. Der hohe Gräseranteil dient zur Stabilisierung von Böschungen durch einen schnellen Grasnarbenschluss.
Kurzbeschreibung: zur Begrünung von Böschungslagen mit gebietsheimischem Saatgut, v.a. im Straßenbau. Eignet sich zur (Zwischen)-Begrünung von Erdmieten in der freien Landschaft.
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Standorte für Böschungsansaat, v.a. im Straßenbau
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 5 g/m² bei Erosionsgefährdung: 7 g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Böschungsmischung 85-15 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Diese einjährige Saatgut-Mischung ist besonders geeignet für kurzfristige Begrünungen. Zu den Vorzügen und zum Vorteil der Einjährigen Blühmischung zählen: schneller Wuchs, blütenreich, optisch attraktiv, besonders wertvoll für Honigbienen, schneller Aufwuchs, große Blühvielfalt direkt im Ansaatjahr.
Kurzbeschreibung: Blütenreiche Saatgutmischung für kurzfristige Begrünungen. Gut geeignet für Stilllegungsflächen und Brachen sowie als Blühstreifen auf landwirtschaftlichen Flächen oder innerorts z.B. Baugebieten.
Einsatzgebiete: Gärten, Gartenanlagen, Parkanlagen, Blühstreifen innerorts, landwirtschaftliche Flächen
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Standorte an denen keine Extrembedingungen vorliegen
Standzeit: 1 Jahr
Pflege: nach der Ansaat ist keine weitere Pflege notwendig
Aussaatzeit: Frühjahr
Aussaatmenge: 1 g/m² = 10 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Einjährige Blühmischung" (PDF)
Säume sind als Übergangsbereiche von hoher ökologischer Bedeutung. Feldraine und Säume tragen zu einer erhebliche Strukturvielfalt in unserer Kulturlandschaft bei. Entwicklungsziel dieser Mischung ist eine artenreiche Saumgesellschaft mit hohem Anteil von Leguminosenarten für Insekten, insbesondere Tag- und Nachtfalterarten. Die Mischung enthält einige Kennarten des Biotoptyps 35.12 Saumvegetation mesophytischer Standorte wie Gewöhnlicher Dost (Origanum vulgare), Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) sowie der Wirbeldost (Clinopodium vulgare).
Kurzbeschreibung: zur Anlage von mehrjährigen bis dauerhaften Blühstreifen in der Kulturlandschaft
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Standorte für Blühstreifen ohne extreme Ausprägung
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 1 g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Feldrain und Saum 10-90 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Säume sind als Übergangsbereiche von hoher ökologischer Bedeutung. Feldraine und Säume tragen zu einer erhebliche Strukturvielfalt in unserer Kulturlandschaft bei. Entwicklungsziel dieser Mischung ist eine artenreiche Saumgesellschaft mit hohem Anteil von Leguminosenarten für Insekten insbesondere Tag- und Nachtfalterarten. Die Mischung enthält einige Kennarten des Biotoptyps 35.12 Saumvegetation mesophytischer Standorte wie Gewöhnlicher Dost (Origanum vulgare), Kleiner Odermennig (Agrimonia eupatoria) sowie der Wirbeldost (Clinopodium vulgare).
Kurzbeschreibung: zur Anlage von mehrjährigen bis dauerhaften Blühstreifen in der Kulturlandschaft
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Standorte für Blühstreifen ohne extreme Ausprägung
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 1 g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Feldrain & Saum 100 % (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Diese Saatgutmischung kann mit dem Vegetationstyp einer artenreichen Fettwiese mittleren Standortes verglichen werden. Ein Entwicklungsziel wäre nach LUBW Schlüssel der Biotoptyp 33.41 mit mäßig artenreicher Ausprägung. Sie ist vielseitig einsetzbar und besonders auch für nährstoffreiche Standorte geeignet. Charakterarten dieser Mischung sind die Wiesenmagerite (Leucathemun vulgare), der Glatthafer (Arrhenatherum elatius) und Spitzwegerich (Plantago lanceolata)
Kurzbeschreibung: zur Wiederherstellung von Grünland auf Ackerstandorten; reduzierte Artenanzahl im Vergleich zur Grundmischung
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Grünland und Ackerstandorte
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 3 - 4 g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Fettwiese 70-30 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Wiesenmischung mit hohem Gräseranteil, daher besonders für Beweidungsflächen gut geeignet. Die in der Mischung enthaltenen Gräser weisen einen hohen Futterwert (F8) auf. Besonders der hohe Anteil an Wiesenschwingel (Festuca pratensis) sorgt für einen schnellen Grasnarbenschluss und ist optimal für eine schnellen Bestandbildung geeignet. Die enthaltenen Kräuter sind Nahrungspflanzen für zahlreiche Insektenarten wie Wildbienen und Schmetterlinge.
Kurzbeschreibung: zur Wiederherstellung von Grünland auf Ackerstandorten; reduzierte Artenanzahl im Vergleich zur Grundmischung
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Grünland und Ackerstandorte
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 5 - 7 g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Fettwiese 85-15 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Uferbereiche sind im Rahmen der Gewässerunterhaltung zu pflegen und praktisch zu bewirtschaften. Hier bietet sich in vielen Bereichen die Ansaat einer gebietsheimsichen Mischun zur Aufwertung dieser Übergangsbereiche an. Die Mischung enthält heimische Arten der Hochstaudenfluren, wie Mädesüss und Gilb- und Blutweiderich sowie Wasserdost. Die Bestände müssen nur unregelmäßig gemäht werden, was die Unterhaltungspflege vereinfacht
Kurzbeschreibung: zur Entwicklung einer hochstaudenreichen Feuchtwiese im Uferbereich
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: feuchter Standort im Uferbereich
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 3 - 5 g/m² bei Böschungen: 7g/m²
Zusammensetzung für das UG9 Feuchtwiese / Ufermischung 70/30 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Die speziell für die Dachbegrünung und sehr magere Standorte zusammengestellte Gräsermischung besticht durch attraktive Vielfalt, optimale Zusammenstellung der Arten und passendem Wuchs. Die Mischung, rein aus Gräsersaatgut, bringt eine ruhige, prärieähnliche Optik und verzaubert den Anblick bis weit in den Herbst und Winter.
Einsatzgebiete: Flachdächer aller Art, wie Garagen, Carports, Fahrradschuppen, Gartenhäuschen, Haltestellen, Unterstände und Dachterassen, auf Substrat, Sand oder kiesigen Untergrund
Standortanspruch: sonnig, Substrat, Sand- Schottergemisch, leichte Böden, keine Staunässe, trockentolerant
Standzeit: durch mehrjährige Arten und spätere Selbstaussaat sehr langlebige Mischung
Pflege: Nach Aussaat, wenn möglich, ca. drei Wochen leicht feucht halten. Nach dem Aufwuchs besteht kein weiterer Pflegeaufwand. Jährlicher Kontrollgang und Entfernen von unerwünschten Kräutern und Gehölzen.
Aussaatzeit: Die Aussat kann von Frühjahr bis in den Herbst erfolgen. Diese Lichtkeimer benötigen einen guten Bodenkontakt um zu keimen und sollten dabei nicht eingehark, jedoch gut angedrückt werden
Ansaathilfe: Sojaschrot / Maisspindelgranulat
Aussaatmenge: 20g/m²
Substratstärke/Dachaufbau: Für eine extensive Dachbegrünung ist ein Aufbau mit mindestens 6-10 cm hohem feinkörnigem und mineralischem Substrat empfehlenswert
Zusammensetzung Mischung "GräserSaat mit Ansaathilfe" (PDF)
Das Vegetationsbild der Samenmischung wird überwiegend von den Dachkräutern geprägt. Die Sedumpflanzen haben an der Flächendeckung zwar einen nennenswerten Anteil, werden aber von den höher wachsenden Kräutern optisch überdeckt. Die in der Mischung enthaltenen Mykorrhizapilze verbessern die Wasser- und Nährstoffaufnahme der Pflanzen und erhöhen deren Trockenresistenz.
Einsatzgebiete: Flachdächer aller Art, Garagen, Carports, Fahrradschuppen, und Steingärten o.ä.
Standortanspruch: sonnig, Substrat, Sand- Schottergemisch, leichte Böden, keine Staunässe, verträgt Trockenheit
Standzeit: durch mehrjährige Arten und spätere Selbstaussaat sehr langlebige Mischung
Pflege: Nach Aussaat, wenn möglich, ca. vier Wochen leicht feucht halten. Im Saatjahr sind duch Zuflug wild aufgehende Kräuter, Gräser und Gehölze zu entfernen. Meist genügt für den extensiv genutzten Bereich ein Pflegeschnitt im Herbst oder zeitigen Frühjahr, bei dem das Schnittgut von der Fläche entfernt werden sollte. Jährlicher Kontrollgang und Entfernen von unerwünschten Kräutern, Gräsern und Gehölzen wird empfohlen.
Aussaatzeit: Beste Zeiträume für die Ausbringung sind Frühjahr und Herbst. Sommer- und Wintersaaten sind möglich
Ansaathilfe: Kleieschrot
Aussaatmenge: 100g/m²
Substratstärke/Dachaufbau: Für eine extensive Dachbegrünung ist ein Aufbau mit mindestens 6-10 cm hohem feinkörnigem und mineralischem Substrat empfehlenswert
Zusammensetzung Mischung "GreenSeed KS plus" (PDF)
Ab 2018 sind auch Bienenweiden (Brachflächen mit Honigpflanzen) im Rahmen des Greening als Ökologische Vorrangflächen möglich. Der Gewichtungsfaktor hierfür liegt bei 1,5. Die im Greening anrechenbaren Bienenweiden müssen dabei bestimmte Arten enthalten. Nicht jede Bienenweide ist also geeignet. Unsere Mischung "Greening Nektar und Pollen" ist eine mehrjährige Saatgutmischung aus 14 der bewährtesten einjährigen Bienenpflanzen (Artengruppe A laut Greening-Verordnung *) sowie 26 bei uns heimischen Wildpflanzenarten (Artengruppe B laut Greening-Verordnung *) und übertrifft damit die Mindestanforderungen der Greening-Verordnung deutlich.
Im ersten Standjahr dominieren die reichblühenden Kulturarten das Bild, wobei in den Folgejahren zweijährige Kräuter und mehrjährige Wildstauden ihren Höhepunkt erleben. Die große Artenvielfalt unserer Mischung „Greening Nektar und Pollen“ sowie vor allem der Anteil der mehrjährigen heimischen Wildpflanzen bringen zahlreiche Vorteile: Ihre Vorteile: weniger Aufwand über die Dauer von 3 Jahren durch nur einmalige Bodenvorbereitung bei gleichzeitig hohem Greening-Gewichtungsfaktor von 1,5 erhöhte Adaptivität der Mischung an unterschiedliche Standortbedingungen Diversifizierung des Nektar- und Pollenangebots durch die hohe Artenzahl begünstigt eine größere Zahl von Nutzinsekten (heimische Insekten sind an heimische Pflanzen in der Regel besonders gut angepasst) sowie die ganzjährige Verfügbarkeit von Nahrung der mehrjährige Brachebestand hilft vielen anderen Tieren, die im Winter Deckung, Lebensraum und Nahrung benötigen das Bodenleben profitiert durch die mehrjährige Brache.
Kurzbeschreibung: zur Anlage von Brachflächen mit Honigpflanzen auf Ökologischen Vorrangflächen
Einsatzgebiete: Brachflächen mit Honigpflanzen auch auf Ökologischen Vorrangflächen
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Acker und Bracheflächen
Standzeit: 3 Jahre (Greening Laufzeit)
Pflege: Mindesttätigkeiten laut Greening-Verordnung: im Antragsjahr nur Ansaat, in Folgejahren einmaliges Mähen mit Abfahren des Schnittmaterials bzw. Zerkleinern u. Verteilen auf der Fläche
Aussaatzeit: bis 31.05. im Ansaatjahr (laut Greening-Verordnung).
Aussaatmenge: 1 g/m² = 10 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Greening Nektar und Pollen" (PDF)
Diese Mischung weist einen besonders hohen Kräuteranteil auf. Sie ist sehr bunt und blütenreich und somit eine ganz besondere Augenweide. Aber auch die Fauna profitiert von dieser artenreichen Zusammensetzung. Die Mischung ist für extensiv bewirtschaftete Standorte in der freien Landschaft optimal geeignet. Ein Entwicklungsziel wäre nach LUBW Schlüssel der Biotoptyp 33.41 mit artenreicher Ausprägung. Da ein geringer Gräseranteil vorhanden ist, ist diese Mischung zudem besonders trockenheitsresistent.
Kurzbeschreibung: Frischwiese für Standorte ohne extreme Ausprägung. Auch geeignet zur Anlage von Streuobstwiesen.
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Standorte ohne extreme Ausprägung
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 4 g/m²
Zusammensetzung Grundmischung 50-50 (PDF)
Übersicht Ursprungsgebiete/Herkunftsregionen (PDF)
Diese Saatgutmischung kann mit dem Vegetationstyp einer artenreichen Fettwiese mittlerer Standorte verglichen werden. Nach LUBW Schlüssel werden vergleichbare Wiesen zum Biotoptyp 33.41 mit mäßig artenreicher Ausprägung gezählt. Die Mischung ist vielseitig einsetzbar und besonders auch für nährstoffreiche Standorte geeignet. Charakterarten dieser Mischung sind die Wiesenmagerite (Leucathemun vulgare), der Glatthafer (Arrhenatherum elatius) und Spitzwegerich (Plantago lanceolata). Bei guter Pflege können solche Wiesen einen hohen Artenreichtum beherben und tragen somit wesentlich zur Erhaltung der Biodiverstät bei. Dieser Wiesentypus besitzt darüber hinaus eine große Bedeutung für blütenbesuchende Insekten, Heuschrecken sowie den Wiesenbrütern unter den Vogelarten.
Kurzbeschreibung: Frischwiese für Standorte ohne extreme Ausprägung. Auch geeignet zur Anlage von Streuobstwiesen
Einsatzgebiete: landschaftsbauliche und naturschutzfachliche Begrünungen in der freien Natur, Renaturierungsmaßnahmen
Standortanspruch: Standorte ohne extreme Ausprägung
Standzeit: dauerhafte Ansaat
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt bei Bedarf im Frühjahr vor dem Neuaustrieb
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 3 - 5 g/m² bei Böschungen: 7g/m²
Zusammensetzung Grundmischung 70-30 (PDF)
Herkunftsregionen/Ursprungsgebiete (PDF)
Wintergrüne Mischung aus Gräsern und Kräutern für alle Lagen, außer extrem nassen und nährstoffreichen Böden. Strapazierfähig und witterungsbeständig
Kurzbeschreibung: wintergrüne Mischung aus Gräsern und Kräutern
Einsatzgebiete: Wohnsiedlungen, Hausgärten, öffentliche Grünflächen innerorts
Standortanspruch: alle Lagen, außer extrem nassen und extem nährstoffreichen Böden
Standzeit: dauerhafter Kräuterrasen
Pflege: nach Bedarf bis zu 5 – 8 Schnitte /Jahr, Schnitthöhe 4-5 cm
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 10-15 g/m² = 100-150 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Kräuterrasen RSM 2.4" (PDF)
Fördert die Gesundheit der Pferde. Faserreiche Weidemischung für Pferde mit einem Kräuterzusatz nach Dr. med. vet. H. Konrad. Die Kräuter besitzen einen ausgewogenen Nährwert und wirken entkrampfend und regulierend auf die Verdauung ein. Ihre Vorteile: Ausgewogene Mischung von Gräsern und Kräutern direkt mit einer Ansaat.
Kurzbeschreibung: zur Ansaat oder Nachsaat von Pferdeweiden
Einsatzgebiete: landwirtschaftliche Flächen
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Standorte an denen keine Extrembedingungen vorliegen
Standzeit: dauerhafte Wiesenansaat
Pflege: normale Wiesenpflege von Vorteil
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 4 g/m² = 40 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Kräuterreiche Pferdeweide" (PDF)
Wüchsige Weidemischung. Die ausgewogene Mischung aus nährstoffreichen Futtergräsern und würzigen Kräutern mit hohem Nährwert, fördert die Milchleistung und die Gesundheit der Rinder. Ihre Vorteile: Trittverträgliche Weidemischung hochwertiger Futterpflanzen für Rinder.
Kurzbeschreibung: zur Ansaat oder Nachsaat von Rinderweiden
Einsatzgebiete: landwirtschaftliche Flächen
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Standorte an denen keine Extrembedingungen vorliegen
Standzeit: dauerhafte Wiesenansaat
Pflege: 1-3 Schnitte pro Jahr, Schnitthöhe 5-10 cm
Aussaatzeit: Frühjahr oder Herbst
Aussaatmenge: 4 g/m² = 40 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Kräuterreiche Rinderweide" (PDF)
Die Saatmischung Lebensraum I® bietet bis zu 5 Jahre blütenreiche, ganzjährige Deckung (bis 2 m) und Äsung (hohe Artenvielfalt). Sie ist besonders geeignet für Insekten, Vögel, Niederwild incl. Rehwild. Die Heckenersatzfunktion der Mischung ist nachgewiesen. Die Mischung soll aus ökologischen Gründen nicht gemulcht werden. Ausnahme: hoher Unkrautdruck.
Kurzbeschreibung: Bracheflächen werden zu artenreichen Lebensräumen
Einsatzgebiete: Stilllegungsflächen, Flächen im Rahmen des agrarökologischen Konzeptes, Ökokontoflächen.
Standortanspruch: geeignet für alle normalen Acker- und Bracheflächen
Standzeit: 5 Jahre
Pflege: keine. Mulch- oder Pflegeschnitt nur bei Bedarf im Frühjahr
Aussaatzeit: Frühjahr
Aussaatmenge: 1 g/m² = 10 kg/ha
Zusammensetzung Mischung "Lebensraum I®" (PDF)